Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

Social Media Leitfaden gemeinsam entwickeln

Ein Blog des Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrums

Danke für’s Mitmachen

Von Stephan Düsterdiek-Steding am 3. Juli 2014

Das Projekt “Social Media Leitfaden entwickeln” ist beendet. Als Ergebnis ist die gemeinsam erstellte Broschüre  beim  Fachverlag der  IG BCE BWS erhältlich.

wordleIch danke allen ganz herzlich, die sich an diesem Projekt aktiv beteiligt haben für ihr Engagement und ihre Beiträge. Dieser Dank gilt auch insbesondere Ute Demuth, die dieses Projekt und den Blog begleitet und maßgeblich mit gestaltet und das Ergebnis in Buchform gebracht hat.

Es war für alle die mitgemacht haben ein Experiment. Lassen sich die Erfahrungen und das Wissen von Kolleginnen und Kollegen über diese Social Media Plattform einbeziehen und nutzbar machen, um einen praxisnahen Handlungsleifaden für die Betriebsratsarbeit zu erstellen? Wir habe das Projekt Mitte 2012 zu den “EDV-Tagen” im Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum gestartet und Ende 2013 abgeschlossen. Nunmehr liegt das Ergebnis auch in Form einer gedruckten Broschüre vor. Durch den Blog konnten vielfältige Erfahrungen von Kolleginnen und Kollegen eingebracht werden und so die Handlungshilfe praxisnah gestaltet werden. Auch hat sich gezeigt, dass die Vernetzung unser Kolleginnen und Kollegen über Social Media Plattformen kein Selbstläufer ist und es intensiver Begleitung und Nutzung persönlicher Kontakte bedarf, um die Beteiligung zu organisieren. Auch wir selbst am Bildungszentrum haben Erfahrungen gesammelt im eigenen Umgang mit Facbook, Twitter und Co. Ein Nebeneffekt war der im Zuge des Projektes erstellte Facebook-Auftritt des Bildungszentrums. Alles in allem ein erfolgreiches Experiment.

Dieser im Zuge des Projektes entstandene Blog bleibt weiterhin im Netz verfügbar. Er stellt einen guten Informationspool für Betriebsräte und Gewerkschafterinnen  dar, die sich mit dem Thema Social Media  beschäftigen. Ihr könnt auch weiterhin über den Menüpunkt “Frage einreichen” Kontakt zum Projektteam aufnehmen.

Vielen Dank noch einmal an alle, die mitgemacht haben!

 

Kommunikation in alle Richtungen: Die Randstad-Betriebsräte und das Projekt “Socialising”

Von Ute Demuth am 4. September 2012

Randstad Betriebsrat

Foto: Doris Gerhardt

Die Betriebsräte der Randstad GmbH vertreten in Deutschland über 60.000 Beschäftigte. Durch die Struktur des Unternehmens – auf der einen Seite die internen Beschäftigten, auf der anderen Seite die weitaus größere Zahl derer, die in den Unternehmen der Randstad-Kunden als Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer eingesetzt sind – ergeben sich für die Arbeit der Interessenvertretung besondere Herausforderungen. Mit dem Projekt “Socialising” gehen die Betriebsräte nun neue Wege. Dazu haben wir Frank Bouvain, Personalausschussvorsitzender und Doris Gerhardt, die Leiterin des Projekts, befragt.

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Kann mein Arbeitgeber mich zur Teilnahme an Facebook verpflichten?

Von Thomas Diekmann am 17. August 2012

Uns hat eine rechtliche Anfrage eines Kollegen erreicht, die wir hier anonymisiert für alle sichtbar machen wollen.

Die Frage:

Wenn mein Arbeitgeber von mir verlangen darf einen Firmenaccount in sozialen Netzwerken einzurichten, ist der Arbeitgeber auch dafür verantwortlich, dass Informationen über mich (Projekte, Beförderungen, Meinungen, Diskussionen etc) vor dem Zugriff Dritter zu schützen ist. Wie kann er dies bei einem fremden Anbieter wie Facebook sicherstellen? Facebook löscht bekanntlich keine Daten…auch nicht von gelöschten Accounts. Weiterlesen

Leitfragen, die vierte: Die Umsetzung im Betrieb

Von Ute Demuth am 3. August 2012

TH.Korr, Lizenz: CC BY 3.0

In diesem vierten und letzten Teil unserer Reihe geht es darum, wie die vereinbarten Regelungen im Betrieb umgesetzt werden: Eine wesentliche Herausforderung ist, die Beteiligung von Beschäftigten und Betriebsrat langfristig sicherzustellen. Die Interessenvertretung muss erfahren, wenn es irgendwo kracht – und zwar nicht erst, wenn es zu spät ist.

Dialog und Weiterentwicklung einbauen

Wie kann sichergestellt werden, dass die Vereinbarung / Guideline kein unflexibles Konstrukt ist, sondern an die sich rasch wandelnden Medien anpassbar ist? Wie wird das Feedback von Beschäftigten, Betriebsrat und Vorgesetzten in die Guideline eingebaut? Weiterlesen

Leitfragen, die dritte: interne Nutzung von Social Media-Anwendungen

Von Ute Demuth am 30. Juli 2012

Durchgang nur für Bedienstete, Hamburg-Neuengamme, ehemalige JVA Vierlande

Bild: Public domain

In diesem dritten Teil sind Fragen zusammengestellt, die sich speziell auf die interne Nutzung von so genannter Social Business Software beziehen.

Im zweiten Teil unserer Reihe ging es um den Umgang mit externen sozialen Medien, auch dort sind bereits ein paar Punkte genannt worden, die ebenfalls für die betriebsinterne Nutzung wichtig sind, z. B. welche Regeln es für die Kommuniktion gibt.

Wie immer freuen wir uns über Kommentare, Fragen und Ergänzungen!

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Leitfragen, die zweite: Konkrete Ausgestaltung – Umgang mit externen sozialen Medien

Von Ute Demuth am 24. Juli 2012

Pfeile

Esansero, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Was soll nun konkret drinstehen in der Regelung? Neben Hinweisen zur Vertraulichkeit interner Daten und zu anderen rechtlichen Rahmenbedingungen wie dem Urheberrecht sind noch ein paar Punkte mehr zu bedenken – einige haben wir hier im zweiten Teil unserer Reihe aufgeführt. Im dritten Teil wollen wir dann auf Punkte eingehen, die sich mit der internen Nutzung von sozialen Medien befassen.

Wir würden uns darüber freuen, wenn die Liste von Euch ergänzt werden würde!

Zur Erinnerung: Euer Feedback muss nicht öffentlich sein, hier gibt es eine Übersicht über alle Möglichkeiten, uns Rückmeldung zu geben.

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Leitfragen, die erste

Von Ute Demuth am 19. Juli 2012

Orientierung

KlioKlein, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Anhand von Leitfragen wollen wir bei der Entwicklung einer Betriebsvereinbarung oder einer Social Media-Richtlinie unterstützen, die einen für alle Seiten guten Umgang mit sozialen Medien in Betrieben möglich macht. Oft stehen sowohl Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmervertretung eher am Anfang in der Auseinandersetzung mit diesem Thema. Der Betriebsrat muss nicht warten, bis der Arbeitgeber ein Konzept vorlegt: Die Fragen sollen Interessenvertretungen auch dabei unterstützen, eigene Strategien und Ideen zu entwickeln.

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Betriebsrat und Nutzung des Web 2.0

Von Thomas Diekmann am 25. Juni 2012

Viele Betriebsräte und insbesondere Jugend- und Auszubildendenvertretungen haben inzwischen eigene Seiten in sozialen Netzwerken wie Facebook und nutzen diese auch für die Kommunikation mit den Beschäftigten. Damit beschäftigen wir uns in diesem dritten und letzten Artikel unserer Reihe zu rechtlichen Fragen.

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Auf die richtigen Fragen kommt’s an

Von Ute Demuth am 22. Juni 2012

Mikrofon

Fotograf: Holger Ellgaard, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wir wollen hier Leitfragen entwickeln, die dabei helfen sollen, das Thema Social Media-Nutzung im Betrieb strukturiert anzugehen. Zum Auftakt veröffentlichen wir ein Interview mit Eric Jäger*, Betriebsratsvorsitzender bei Bosch. Er und sein Gremium beschäftigten sich gerade damit, wie die Rahmenbedingungen zur Nutzung aussehen können, welche Themen in Zusammenhang mit sozialen Medien geregelt werden müssen und welche Fragen sich mit dem Medienwandel nicht nur im, sondern über den Betrieb hinaus stellen.

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Wie kann der Betriebsrat soziale Medien für sich nutzen?

Von Ute Demuth am 9. Mai 2012

Soziale Medien können das Informationsmanagement des Gremiums verbessern und den Austausch mit anderen Gremien erleichtern. Social Media macht also nicht nur Arbeit, sondern kann sie auch effizienter machen. Weiterlesen

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