Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

Social Media Leitfaden gemeinsam entwickeln

Ein Blog des Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrums

Leitfragen, die dritte: interne Nutzung von Social Media-Anwendungen

Von Ute Demuth am 30. Juli 2012

Durchgang nur für Bedienstete, Hamburg-Neuengamme, ehemalige JVA Vierlande

Bild: Public domain

In diesem dritten Teil sind Fragen zusammengestellt, die sich speziell auf die interne Nutzung von so genannter Social Business Software beziehen.

Im zweiten Teil unserer Reihe ging es um den Umgang mit externen sozialen Medien, auch dort sind bereits ein paar Punkte genannt worden, die ebenfalls für die betriebsinterne Nutzung wichtig sind, z. B. welche Regeln es für die Kommuniktion gibt.

Wie immer freuen wir uns über Kommentare, Fragen und Ergänzungen!

Datenschutz

Wie wird mit den internen Profilen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgegangen? In den meisten Betrieben gibt es bereits Vereinbarungen, die den Datenschutz bei der Einführung neuer Software regeln: Sie sind daraufhin zu prüfen, ob sie mit sozialen Medien vereinbar sind oder angepasst werden müssen (dazu auch den ersten Teil der Reihe).

Dürfen Beschäftigte auch anonym bleiben?

Oder: Können Pseudonyme genutzt werden? Wenn ja, in welchen Bereichen? Und umgekehrt: Welche Daten müssen im persönlichen Profil erscheinen, welche sind optional? Wie ist Reichweite des Profils, handelt es sich um ein weltweit agierendes Unternehmen oder bleiben die Daten lokal? Werden die Beschäftigten darauf hingewiesen?

Wer darf die internen sozialen Medien wie nutzen?

Darf jeder Beschäftigte einen Blog oder ein Wiki einrichten? Wenn nein, welche Regeln gibt es dafür, wer entscheidet? Soll es eine Übersicht aller betriebsöffentlich zugänglichen Blogs, Wikis usw. geben?

Können Beschäftigte Beiträge im Nachhinein ändern und löschen?

Wie kann gewährleistet werden, dass Inhalte auch zurückgenommen oder verändert werden können? Gibt es inhaltliche Vorgaben für die betriebsinterne Kommunikation, Themen die erwünscht sind und Themen, die eher nicht gewollt sind? Wie kann der BR sicherstellen, dass auch Diskussionen zur Betriebspolitik stattfinden können?

Wie wird mit Ideen umgegangen, die gemeinsam, z. B. in Wikis entwickelt werden?

Wie kann sichergestellt werden, dass alle an einer Problemlösung Beteiligten berücksichtigt werden?

 

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