Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

Social Media Leitfaden gemeinsam entwickeln

Ein Blog des Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrums

Was ist was?

Hier wollen wir Begriffe, die rund um die Nutzung von Social Media auftauchen sammeln und – hoffentlich verständlich – erklären.

Für viele der hier aufgeführten Erklärungen haben wir die Wikipedia zur Hilfe genommen. Wer mehr wissen möchte oder weiterlesen will, ist dort genau richtig.

Die Frage an Euch ist: Was fehlt?
Über Rückmeldungen über die Kommentarfunktion freuen wir uns.




Account
Benutzerkonto (engl.: user account). Zugangsberechtigung zu einem zugangsbeschränkten IT-System. Zugang erfolgt meist mit Benutzername und Kennwort. Beispiel: E-Mail-Account.


App
App (engl.: application) bezeichnet jede Form von Anwendungsprogramm. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind damit oft Anwendungen für Smartphones gemeint.


Blog
Kunstwort aus Web und Log, eine Art Logbuch im WWW, über das Nachrichten und Meinungen, meist aus der Perspektive einer Person oder einer Gruppe, veröffentlicht werden.


Blogroll
Linkliste auf einem Weblog zu anderen Blogs.

Browser
Programm zur Darstellung von Seiten im WWW.


Chat
Chat (dt.: plaudern, sich unterhalten) ist ein Gespräch über das Internet in Echtzeit. Bezeichnet auch den entsprechenden Internetdienst.


Client / Server
Beides bezeichnet sowohl Hard- als auch Software. Der Server (dt.: Diener) stellt Dienste zur Verfügung, die der Client (dt.: Kunde) abruft bzw. nutzt. Beispiel: Der E-Mail-Client, also ein Mailprogramm, ruft Mails vom E-Mail-Server ab.


CMS
Content Management System, übersetzt etwa Inhalteverwaltungssystem. Datenbankbasiertes Sys­tem, mit dem die Inhalte einer Internetseite ohne Programmierkenntnisse eingepflegt und bearbei­tet werden können.


Cookie
… heißt „Keks“.
Browser-Datei, in der bestimmte Benutzeraktivitäten und Einstellungen beim Besuch von Webseiten automatisch auf dem Rechner des Nutzers gespeichert werden. Diese Informationen stehen den Serverprogrammen beim nächsten Besuch der Seite zur Auswertung zur Verfügung.


Corporate Communication
Mit Corporate Communication wird die Unternehmensidentität in der Kommunikation bezeichnet. Durch Vorgaben für die interne und externe Kommunikation soll ein einheitliches Erscheinungsbild sichergestellt werden.


Corporate Design
Mit Corporate Design wird die einheitliche visuelle Darstellung eines Unternehmens bezeichnet. Dazu gehören beispielsweise Vorgaben zur Platzierung eines Logos und Hintergründe für Firmenfotos. Das Corporate Design ist ein Bestandteil der Corporate Communication.


Crowdsourcing
Auslagern einer (traditionell internen) Leistung durch eine Organisation oder Privatperson an freiwillige Nutzerinnen und Nutzer, den so genannten Schwarm.


Download
Übertragung von im Internet oder Intranet hinterlegten Dokumenten auf den lokalen Computer (dt.: herunterladen). Gegenteil: Upload (dt.:hochladen).

E-Mail
Elektronische Post.


Enterprise 2.0
Bezeichnet den betrieblichen Einsatz von sozialen Medien (auch: sozialer Software) zur Projektkoordination, zum Wissensmanagement und zur Innen- und Außenkommunikation. Der Begriff meint auch eine Tendenz der Unternehmenskultur: Weniger Hierarchien, mehr Selbststeuerung.


E-Recruiting oder Online Recruiting
Bezeichnet die Unterstützung der Suche nach geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch das Internet (auch allgemein durch elektronische Medien). Siehe auch Social Media Recruiting


Facebook
Weltweit größtes soziales Netzwerk.


Fanseiten
Spezielle Facebook-Accounts für Firmen und Organisationen.


Flashmob
Bedeutet so viel Blitz- (engl.: flash) Pöbel oder -Auflauf (engl.: mob). Spontan wirkende außergewöhnliche Aktion mit vielen Beteiligten im öffentlichen Raum. Die Verabredung zu Flashmobs erfolgt oft über das Internet.


Flickr
Plattform für Fotos und Videos. Bilder können mit Kommentaren und Notizen versehen werden, es gibt die Möglichkeit, geschlossene Bereiche anzulegen.


Follower
Twitter-Nutzer, die die Tweets einer bestimmten Person oder Organisation abonniert haben.


Freie Software
Freie Software ist kostenlos, darf weiterverteilt werden und Nutzerinnen und Nutzer können sie weiterentwickeln (unterschiedliche Lizensierungsmodelle möglich).


FTP
File Transfer Protocol
Standardisiertes Verfahren zur Datei-Übertragung im Internet. Einer der Internetdienste.


Google (Firma)
Der Internetdienstleister bietet eine Vielzahl von kostenlosen und werbefinanzierten Diensten im Netz: Suchmaschine, E-Mail, Kalender, Texte und Tabellen, Browser, soziales Netzwerk usw.


Google (Suchmaschine)
Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen.


Google+
Von Google betriebenes soziales Netzwerk.


Hashtag
Verschlagwortung, die genutzt wird, um eine Twitter-Nachricht (Tweet) zu markieren. Ein Hashtag ist ein Raute-Zeichen gefolgt von einem Begriff, z.B. #tatort oder #betriebsrat. Er erlaubt die Zuordnung der Nachricht zu einem bestimmten Thema und ist eine wichtige Sortierungsfunktion.


HTML
Hypertext Markup Language
Textbasierte Auszeichnungssprache, die die Struktur der Seiten im WWW beschreibt und vom Browser ausgelesen wird, der dann Text, Bilder und Hyperlinks darstellt.


HTTP
Hypertext Transfer Protocol
Übertragungsprotokoll, das zur Übermittlung von Daten im World Wide Web (WWW) dient.


Internetdienste
Das Internet bietet die Infrastruktur für Dienste wie WWW, E-Mail, Chat und FTP.


Intranet
Abgeschlossenes Netz, das die gleichen technischen Standards nutzt wie das Internet.


Microblogging
Mikroblogging ist eine Form des Bloggens, bei der die Benutzer kurze Textnachrichten veröffentlichen können. Bei Twitter sind das z. B. 140 Zeichen. Die einzelnen Beiträge werden wie in einem Blog chronologisch in der Timeline dargestellt.


Netiquette
Zusammensetzung aus Net (dt.: Netz) und Etiquette: In der Netiquette wird gutes bzw. erwünschtes Verhalten in der netzgestützten Kommunikation definiert.


Online-Campaigning
Kampagnen über das Netz begleiten oder im Netz durchführen.


Open Innovation
Ein offen gestalteter Innovationsprozess, bei dem die unternehmensinternen Strukturen verlassen werden und das Wissen externer Quellen (Kunden, Lieferanten, Universitäten) herangezogen wird.


Plug-in
Zusatzmodul z. B. für einen Blog, das diesen um neue Funktionen erweitert. Das kann ein Terminkalender sein, Bilder oder →Tweets, die automatisch eingelesen werden. Auch →Browser können mit Plug-ins erweitert werden.


Postings oder Posts
Nachrichten oder Beiträge im Netz: z. B. E-Mails, Blogartikel, Forenbeiträge, Tweets.


RSS-Feed
Möglichkeit, Nachrichten aus dem Netz zu abonnieren, man wird z. B. informiert, wenn ein neuer Artikel eingestellt ist. So entsteht ein individuelles Informationsangebot, ähnlich einem Nachrichtenticker.


Server
Siehe Client / Server.


Smartphone
Mobiltelefon, das zusätzlich über Computerfunktionalität und Internetzugangsmöglichkeiten verfügt. Über weitere Programme (so genannte Apps) können sie vom Anwender individuell mit neuen Funktionen ausgestattet werden.


Social Media
Gesamtheit der digitalen Medien wie Weblogs, Wikis und soziale Netzwerke (z. B. Facebook), über die Nutzerinnen und Nutzer miteinander kommunizieren, Inhalte austauschen und gemeinsam entwickeln können.


Social Media Guidelines
Richtlinien zur betrieblichen Nutzung von Social Media.


Social Media Recruiting
Als Social Media Recruiting bezeichnet man die Social Media-Maßnahmen, die im Rahmen des Personalmarketings (bzw. Online-Recruiting) zur Anwerbung neuer Mitarbeiter eingesetzt werden. Neben Statusmeldungen in sozialen Netzwerken werden häufig Videos als Instrument des Social Media Recruiting eingesetzt.


Social Plug-ins
Soziale Erweiterungsmodule. Sie ermöglichen es Nutzern, ihren Kontakten z. B. einen Artikel zu empfehlen. Beispiel: Facebooks „Gefällt-mir“-Kopf.


Social Software oder auch Social Business Software
So werden häufig soziale Medien bezeichnet, die innerhalb von Unternehmen benutzt werden.


Soziale Medien
Siehe Social Media.


Soziale Netzwerke
Damit sind hier internetbasierte (technische) Netzwerke wie Facebook und Google+ gemeint. Sie bestehen aus den Profilen ihrer Nutzerinnen und Nutzer, ihren Nachrichten, Kommentaren, Kontaktlisten, Empfehlungen und hochgeladenen Medien (weitere soziale Netzwerke: Xing, Myspace, Wer-kennt-wen).


Timeline
Chronologische Anzeige dessen, was Leute schreiben, denen man z. B. auf Twitter folgt. Seit Anfang 2012 wird der Begriff häufig in Zusammenhang mit Facebook genannt. Auch dort ist mit Timeline (oder Chronik) gemeint, dass Ereignisse (z. B. Nachrichten) in ihrer zeitlichen Abfolge angezeigt werden.


Tweets
Einzelne Twitter-Nachrichten. Retweet: Eine Art Weiterleiten-Funktion. Je öfter man retweetet wird, desto höher die Reputation bzw. Wertschätzung für einen Tweet.


Twitter
Bedeutet „Gezwitscher“. Kurznachrichtendienst, der auf 140 Zeichen beschränkt ist. Potenziell können die Nachrichten von allen gelesen werden.


twittern
oder tweeten
Eine Twitternachricht (Tweet) schreiben / abschicken.


Trackback
Trackback ist eine Funktion, mit der →Blogs Informationen z. B. in Form von Kommentaren durch einen automatischen Benachrichtigungsdienst untereinander austauschen können und so aufeinander Bezug nehmen.


User Generated Content
Von Nutzern erstellter Inhalt.


Web 2.0
Bezeichnung bzw. Schlagwort für die Entwicklung des Internet zum „Mitmachnetz“. Den Begriff gibt es seit etwa 2004. Er bezeichnet die Weiterentwicklung des WWW zu einem Netz, das interaktive und kollaborative Elemente bietet. Siehe auch →Social Media und →soziale Medien


Weblog
Siehe Blog.


Website
Die Summe aller miteinander verbundenen Seiten eines Anbieters stellt dessen Website dar. In dieser Broschüre wird synonym der Begriff Webseite verwendet.


Wiki
Webseite, auf der Inhalte von Nutzern direkt über den Browser eingestellt oder geändert werden können. Bekanntestes Beispiel: Die Wikipedia.


WordPress
Software zur Erstellung von Blogs. Gehört auch zur Gruppe der Content Management Systeme (CMS). Es handelt sich um →Freie Software


WWW
World Wide Web (Weltweites Netz), einer der Internetdienste. Mit Hilfe eines Browsers können Nutzerinnen und Nutzer Links folgen, die auf andere Dokumente verweisen, gleichgültig ob sie auf demselben Webserver oder einem anderen gespeichert sind. Dadurch ergibt sich ein weltweites Netz aus Webseiten. Das Verfolgen der Hyperlinks bezeichnet man auch als Surfen.


Youtube
Populäre Video-Plattform, gehört zur Firma Google

 

 

2 Antworten zu “Was ist was?”

  1. Winkler
    13. März 2012

    Vorschlag für eine Art der Übersicht

    die an dieser Stelle wünschenswert wäre

    nicht nur als Link sondern die Struktur für weitere Infos nutzen …..

    Aus der FOCUS-Online-iPhone-App:

    Facebook, Twitter, Google+ – Die wichtigsten Online-Netzwerke

    http://tinyurl.com/5ulzokr/?mobile=no

  2. Rudolf Wehner
    15. März 2012

    weitere Ergänzungen:

    Creative Commons-Lizenz-Thematik mit aufnehmen,

    prezi.com: Prezi ist ein plattformunabhängiges Präsentationsprogramm. Mit der webbasierten Software kann auf Basis der Flash-Technologie eine Präsentation auf einem virtuellen, unendlich großen Blatt Papier erstellt werden, auf dem man sich durch Maussteuerung bewegen sowie hinein- und heraus zoomen kann. wikipedia.com

  • Letzte Kommentare

  • Log Offensive Bildung